Trinationales Projekt 2018-2020 "Vergleichend persönliche Perspektiven kennenlernen - junge Europäer für einen Kontinent der Chancen" in Berlin.

Berlin ist durchaus eine Reise wert – so empfanden es zumindest die 10 Jugendlichen aus dem Bildungsgang Fremdsprachenassistenten und ihre beiden Französischlehrerinnen, Frau Dreßen-Weibel und Frau Bazi. Während der trinationalen Begegnung vom 11.11.2018 bis zum 16.11.2018 lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die deutsche Hauptstadt besser kennen, sondern auch die anderen Teilnehmer aus den Partnerschulen in Katowitz (Polen) und Grenoble (Frankreich), ihre Sprache und ihr Schulsystem.

Darüber hinaus erhielten sie interessante Einblicke in alternative Lebensformen (Quartiermanagement in einem typischen Berliner Kiez, Besuch des Genossenschaftshauses Pestalozzistraße 58).

Trinationales Projekt 2018-2020

Hier einige Eindrücke der Schülerinnen und Schüler:

„Der Besuch des Bundestages war viel besser als ich zunächst vermutet habe. Es war eine sehr informative und beeindruckende Führung.“

„Ich fand es toll im Plenarsaal zu sitzen und mehr über Politik zu erfahren.“

„Die tägliche Sprachanimation am Morgen hat uns so richtig in Schwung gebracht.“

„Es war sehr lustig und wir haben nicht nur gelernt, wie man Worte im Polnischen und im Französischen ausspricht, sondern uns dadurch auch besser kennengelernt.“

„Die trinationale Stadtralley (2 Deutsche, 2 Franzosen und 2 Polen) mit Arbeitsaufgaben in allen 3 Sprachen

…war eine gute Idee, aber meine Gruppe war leider nicht die Beste.“

… war gut, aber leider gab es einige Sprachprobleme. Vielleicht hätte die Zusammenarbeit besser geklappt, wenn wir vorher schon mehr Aktionen gemeinsam gemacht hätten, um uns besser kennenzulernen.“

… war eine Superidee, wir haben unsere „polnischen Besties“ dort kennen gelernt, mit denen wir auch in der restlichen Woche viel unternommen haben.“

„Unser deutscher Abend war ein großer Erfolg! Vor allem das Online-Quiz hat allen super gefallen.“

Atemlos durch die Nacht – der Karaokeabend war toll!!! Wir haben Hits in allen 3 Sprachen gesungen. Das war wirklich lustig und hat uns allen viel Spaß gemacht. Aber es wurde nicht nur gemeinsam gesungen, sondern auch getanzt und gelacht – Makarena, Makarena.

„Der Besuch der Berliner Mauer war sehr interessant. Ich hätte nie gedacht, dass so viele Menschen bei Fluchtversuchen gestorben sind. Das hat mich sehr berührt.“ „Es ist etwas Anderes, im Geschichtsbuch darüber zu lesen, oder live vor Ort darüber zu erfahren.“

„Die Projektarbeit in trinationalen Gruppen fand ich richtig gut. Wir konnten all unserer Sprachkenntnisse anwenden (Französisch, Englisch (und Nicole sogar Polnisch) und uns so deutlich verbessern, aber am Ende lief es ganz gut.“

„Für mich war es zuerst ein bisschen schwer, mich zu verständigen. Wenn gar nichts mehr ging, halfen Hände und Füße.“

„Ich fand es interessant zu sehen, wie andere Menschen so leben.“

„Besuch in der Wohungsgenossenschaft, …straße … - 80 verschiedene Menschen in einem Haus, Jung und Alt, zum Teil Familien, zum Teil WGs, alle feiern zusammen und helfen einander (zum Beispiel beim Renovieren) – das war sehr eindrucksvoll!“

„Berlin Wedding - Leben in einem Kiez (= Berliner Ausdruck für Stadtviertel), hier hatten wir Gelegenheit, das Quartiermanagement bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Wie könnte das Leben für Ältere / Jüngere Leute hier besser werden? Für unsere guten Ideen wurden wir sehr gelobt.“

„Auf dem Weg ins Matrix (Schülerdisco) sind wir an der East-Side-Gallery vorbeigegangen. Leider war es schon dunkel und wir konnten die Grafittis nicht so gut sehen.“

„Obwohl es nicht der beste Club war, hatten wir alle sehr viel Spaß. Wir haben in trinationalen Gruppen getanzt, gesungen und gelacht.“

„Für mich war der Abend in der Disco der beste Abend, weil alle Gruppen sich auch ohne Worte verstanden haben.“

„Wir hatten einen riesen Spaß!!!“