Trinationales Projekt 2010-2011 "Jugend in Europa, 20 Jahre nach dem Mauerfall", Teil 3 in Györ

Trinationale Begegnung in Györ vom 03.04. – 08.04.2011

Am 03.04.2011 flogen wir, 13 Schüler des Bildungsgangs Fremdsprachenassistenten, mit unseren Lehrerinnen Frau van Beeck und Frau Dreßen-Weibel von Düsseldorf nach Budapest. Dort wurden wir am Flughafen bereits sehnsüchtig von unserem Begrüßungskomitee (zwei ungarische Schülerinnen waren in Begleitung des Busfahrers angereist) erwartet. Bevor wir nach Györ aufbrechen konnten, mussten wir noch an einem anderen Flughafen unsere französischen Freunde mit ihrer Lehrerin Mme Fresson abholen. Da sich die meisten von uns bereits aus den vergangenen beiden vom Gustav-Stresemann-Institut organisierten Treffen in Straßburg und Berlin kannten, war die Wiedersehensfreude groß.

Untergebracht waren wir in Györ in einer netten kleinen Pension am Rande der wirklich sehenswerten Altstadt. Somit konnten wir in der kommenden Woche abends auch mehrfach mit unseren ungarischen und französischen Freunden ausgehen (Karaokebar, Disko etc.).

Unsere Seminartreffen fanden in unserer ungarischen Partnerschule statt. Das Seminarthema „(umwelt)bewusst leben in Europa“ war alles andere als langweilig. So haben wir beispielsweise in trinationalen Gruppen

  • aus Abfällen Recyclinggegenstände hergestellt. Hierbei haben zwei Gruppen eine tolle Recyclingmodenschau auf die Bühne gebracht.
  • ein Konzept nebst Werbeplakat zum Thema „Ökologische Schule der Zukunft“ entworfen,
  • eine Zeitreise ins Jahr 2050 unternommen. Hierbei sollten wir eine Nachrichtensendung  der Zukunft moderieren, bei der ausschließlich ökologische Themen behandelt wurden.

Unterbrochen wurden diese Seminarthemen immer wieder von spielerischen Übungen zur Sprachanimation – schließlich wollten wir ja unsere Französisch- und Ungarischkenntnisse erweitern.

Am Ende des Seminars haben wir dann noch unseren eigenen ökologischen Fußabdruck erstellt, d.h. wir haben einen Fragebogen zu unserem Umweltverhalten ausgefüllt und anschließend mit Hilfe eines Punkteschemas ermittelt, wie umweltgerecht unser Verhalten ist. Abschließend wurde in trinationalen Gruppen herausgearbeitet, was wir selbst tun können, um unser Umweltverhalten in den Bereichen Energie-, Wasserverbrauch, Transport/Verkehr, Essen, Körperpflege und Konsum zu verbessern.

Abgerundet wurde unser ökologisches Seminarthema durch den Besuch eines Biomassekraftwerks. Wir waren sehr erstaunt, als wir nach einer Stunde Busfahrt vor einem Bauernhof zum Aussteigen aufgefordert wurden. Benebelt von dem Gestank nach Gülle haben wir dort zu unserem Erstaunen erfahren, dass in diesem Kraftwerk versuchsweise Strom aus Gülle (unter Hinzufügung geringer pflanzlicher Komponenten) hergestellt wurde. Tolle Idee! Die Besichtigung des Kraftwerks war sehr interessant, aber anschließend waren wir alle froh, dem Gestank zu entrinnen.

Absoluter Höhepunkt unserer Fahrt nach Ungarn war ein Tagesausflug nach Budapest. Budapest ist wirklich eine Reise wert! Nachdem wir gemeinsam den Burgberg und das Parlament besichtigt hatten, durften wir in trinationalen Gruppen losziehen, um in Form einer Rallye die Hauptstadt Ungarns zu erkunden. Auch hierfür hatten sich die Teamerinnen des Gustav-Stresemann-Instituts Sandrine, Szofia und Zsuszanna, die für die Durchführung des Seminars verantwortlich waren, tolle Themen einfallen lassen.

Alles in allem verlief das letzte unserer drei Treffen äußerst harmonisch. So freuen wir uns, dass auch im kommenden Jahr wieder ein GSI-Projekt an unserer Schule durchgeführt wird.


Freitag, 21.01.2022 - Ende Zeitabschnitt III

Montag, 24.01.2022 - Beginn Zeitabschnit IV, Zwischenblock Banken: Gruppe 1: 24.01. - 16.02. 20BZ1, Gruppe 2: 17.02.-11.03. 20BZ2

Montag, 24.01.2022 - Beginn Zeitabschnit IV, Oberstufenblock Banken: 20B20