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12 Fremdsprachenassistenten aus den Französischkursen trafen sich vom 25.-30.03.2012 mit 24 Schülern der Partnerschulen aus Györ (Ungarn) und Grenoble (Frankreich) zum ersten gemeinsamen Seminar in Berlin.

Inhaltlich wurde das Thema "Der Einfluss der Internet, Facebook und Co" auf vielfältige Weise behandelt. So stand zum Beispiel auch ein Treffen mit der Mobbingberatungsstelle in Berlin auf dem Programm, aber auch der Besuch des Museums für Kommunikation, ein Gespräch über Cybermobbing als Folge auf den eindrucksvollen Film ‚Homevideo‘ und gemeinsames Sprachtraining zum Thema in deutscher, französischer und ungarischer Sprache.
Die Zeit war fast zu kurz, um auch noch die anderen Programm- und Besichtigungspunkte auf sich wirken zu lassen. So gab es interessante Einblicke in die Geschichte der Stadt Berlin beim Besuch des Mauermuseums an der Bernauer Straße und bei der Führung durch den Reichstag mit Kuppelbesichtigung.

Im Rahmen einer Stadtrallye begaben sich die Jugendlichen im Alter von 16-22 Jahren auf historische und politische Spurensuche im Herzen Berlins.
Trotz langer Tage und kurzen Nächten freuen sich alle auf das zweite Treffen Ende November in Straßburg. Dort soll vor allem der Einfluss von Fernsehen (Besuche bei ARTE) und Radio zum Thema gemacht werden.


 

 

Fünf Schülerinnen der letztjährigen Abschlussklasse haben mit sehr gutem Erfolg die DELF PRO Prüfung bestanden. Dabei handelt es sich um eine neuartige Prüfung des Französischen Bildungsministeriums, die vom Institut français in Düsseldorf abgenommen wird. Die Prüfung ist speziell auf berufsbezogene Inhalte ausgerichtet und alle Schülerinnen haben sie auf dem Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen auf Anhieb bestanden. Das Zertifikat ist sicherlich eine wertvolle Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz.

Wir gratulieren!!!

 

Am Dienstag, 20. März 2012, hatte der Bildungsgang der Fremdsprachenassistenten die Gelegenheit, eine einstündige Sendung von 14-15 Uhr bei radio essen mitzugestalten.

Mit dabei waren die Abteilungsleiterin Frau Peters sowie Frau Hellwig (zuständig für Auslandspraktika am Robert-Schuman-Berufskolleg). Sie wurden kräftig unterstützt von den beiden ehemaligen Schülerinnen Vlora Deshaj (Abschlussjahrgang 2007) und Sylwia Pyrzakowski (Abschlussjahrgang 2011). Beide stellten die Bedeutung der Ausbildung für ihre jetzige berufliche Tätigkeit heraus und verdeutlichten, dass auch internationale Projekte und Auslandspraktika wichtige Einstellungskriterien waren. Die beiden Lehrerinnen gaben einen kurzen Überblick über die Fächer, die Unterrichtsorganisation und die Abschlussprüfung.

Für die Auszubildenden der Fremdsprachenassistenten war es sehr interessant zu erleben, wie konzentriert, aber auch gleichzeitig entspannt,  eine Livesendung im Radio entsteht und wir danken radio essen für die Möglichkeit, den Bildungsgang auf diese Weise präsentieren zu können.

Fremdsprachenassistenten des Robert Schuman Berufskollegs bei Radio Essen
 

 

In Kooperation mit dem Fachbereich Anglistik der Universität Duisburg-Essen wurde im Dezember 2011 und Januar 2012 den Schülern der Oberstufe 09H30 im Ausbildungsgang Fremdsprachenassistenten des Robert-Schuman-Berufskollegs ein Grammatikkurs mit kooperativen Lernmethoden geplant und durchgeführt. Hierzu wählten die Studenten Inhalte aus, die der Lebenswelt der Schüler entsprechen, z.B. Interviews von Eminem, Pink, Lady Gaga etc., um diese mit Unterstützung kooperativer Lernmethoden für den Grammatikunterricht einzusetzen.

„Wenn ich an meinen eigenen Grammatikunterricht in der Schule zurückdenke, weiß ich noch genau, worin der Schrecken bestand“, erinnert sich Yvo Mathes, Teilnehmer des Hauptseminares. „Grammatik ist ein notwendiges Übel, ohne das Sprache nicht funktioniert. Das muss es aus Schülersicht aber nicht sein, wenn man inhaltlich und methodisch nah an den Schülern arbeitet.“

Üblicherweise ist Grammatikunterricht für die Schüler langweilig und trocken und schwer verständlich, weil ihnen der Zugang fehlt. Indem die Studenten der Uni Duisburg-Essen Materialien wählten, die thematisch und inhaltlich das Interesse der Schüler weckten, konnten auf diesem Wege auch grammatische Probleme verdeutlicht werden. Die Aufmerksamkeit der Schüler wurde erhöht und sie wandten sich nicht so schnell von der eigentlich trockenen Materie ab. Dazu griffen die Studenten auch ein wenig in die methodische Trickkiste. Sie probierten sich an Spielen, Rätseln und anderen aktivitätsfördernden Lernmethoden des Kooperativen Lernens.

Das sich die Kooperation für beide Seiten lohnt, findet auch Yvo Mathes. „Die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Robert-Schuman-Berufskolleg schulpraktische Erfahrungen im Fremdsprachenunterricht zu sammeln, hat uns gezeigt, dass man auch den leidlichen Themen des Sprachenlernens ein wenig den Schrecken nehmen kann.“

Die Kooperation mit der Universität wird auch im nächsten Schulhalbjahr fortgeführt.


 

 

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Hompage,

wir möchten Ihnen etwas über unsere ersten Tage hier am Robert-Schuman-Berufskolleg erzählen. An unserem ersten Schultag in der Höheren Handelsschule haben wir sehr viel über die Schule erfahren und darüber, was uns die nächsten zwei Jahre an dieser Schule erwartet. Außerdem haben wir mehrere „Kennlernspiele“ gespielt, um UNS besser kennen zu lernen. Denn immerhin waren wir uns alle fremd. Und mit einer neuen Schule lernt man nun mal auch neue Menschen kennen. Am Ende dieses Tages haben wir eine so genannte „Lernsituation“ durchgeführt. Diese Lernsituation sollte uns zeigen, wie in etwa unser Unterricht in den nächsten zwei Jahren aussehen kann.

Nun kam der zweite Schultag an der neuen Schule. Für diesen Tag sollten wir Sportsachen mitbringen. „Nein, wir mussten an unserem zweiten Schultag keinen anstrengenden Sport machen.“

Wir haben in der Sporthalle Erlebnis-Spiele gespielt, die uns alle etwas näher zusammenbringen sollten. Aber auch, wie eine Gruppengemeinschaft sein kann und wie sie für die Zukunft in der Klasse aussehen kann, wurden durch die Erlebnis-Spiele vor Augen geführt. Uns persönlich hat dieser Schultag sehr viel Spaß gemacht, denn so konnten wir mehr über jeden einzelnen erfahren. Auch Stärken und Schwächen des anderen wurden sichtbar.

Nun war die Woche auch schon fast vorbei. Aber da war ja noch der Freitag. Am Freitag gab es für uns neue Schüler in der Pausenhalle ein Theaterstück. Das Theaterstück handelte von Gewalt und Mobbing Schülern und Lehrern gegenüber in der Schule. Insbesondere mich hat es vor allem zum Nachdenken gebracht. Daraufhin kam in jede Klasse von uns einer der Darsteller des Theaterstücks und führte mit uns ein Konflikttraining durch. Es wurde viel über das schlechte Verhalten von Schülern gegenüber Lehrern und insbesondere gegen Mitschülern geredet.

Wir haben Situationen, die jedem von uns passieren können, nachgestellt und haben darüber geredet, wie man ihnen aus dem Weg gehen kann, oder wie man sich ihnen stellen kann. Und das ohne Gewalt!

Bsp. : Else sagt: „Dein Vater ist ein Arschloch“! Tom sagt: „Nein, er ist Lehrer“.

Auch hier konnten wir viel lernen und viel für unsere Zukunft mitnehmen. Wir fanden die ersten Tag am Robert-Schumann Berufskolleg sehr schön. Wir finden, alle an dieser Schule haben sich sehr viel Mühe gegeben, uns den Start an dieser neuen Schule so leicht wie möglich zu machen. Danke an alle, die uns den Start am Robert-Schumann Berufskolleg so unvergesslich gestaltet haben. Mit so einem guten Start kann es nur positiv weitergehen.

Elvin Mujic und Nathalie Jansen, 11HH2 (Höhere Handelsschule)