Think green! Essener Europaschulen engagieren sich in der grünen Hauptstadt 2017

„Aus welchem Material bestehen die Gefäße der Hängepflanzen in der Georgschule? In welchen Farben werden die Blumenbeete im Mädchengymnasium Borbeck blühen, und wofür steht diese Farbauswahl? Was können Schulen wie das Maria-Wächtler-Gymnasium konkret dazu beitragen, Treibhausgase zu reduzieren?“ Und: „Aus welchen drei europäischen Ländern stammen die Partnerschulen, mit denen das Robert-Schuman-Berufskolleg das Erasmus+ - Projekt `NachHALTigkeit bestimmt unser Leben` durchführt?“

Diese und ähnliche Fragen galt es auf der Abschlussveranstaltung der Essener Europaschulen zu klären, die am Mittwoch, dem 15. November 2017, am Mädchengymnasium Borbeck anlässlich der Grünen Hauptstadt 2017 stattfand. In Anwesenheit namhafter Gäste – u.a. Herr Prinz, Vorsitzender des Europaschulvereins Essen, Herr Jelinek, Erster Bürgermeister, und Herr Sinn, Leiter des Umweltamtes und Projektleiter „Grüne Hauptstadt“ der Stadt Essen, Frau Meier vom Ministerium für Schule und Weiterbildung in NRW sowie die Schulaufsicht waren geladen –, vor allem aber der zehn Schüler- und Lehrerdelegationen wurden auf der Bühne die vielseitigen Ergebnisse gezeigt, die die Projekte der Bertha-Krupp-Realschule, des Theodor-Heuss-Gymnasiums und des Gymnasiums Essen-Überruhr erzielt hatten, vom Europagarten bis hin zum Ausdruckstanz. Den musikalischen Part übernahm eine Schulband, begleitet von ihren Austauschschülerinnen und -schülern aus Spanien. Die E-Gitarre vibrierte.

Nach einem üppigen Snack und ausgiebigen Schnack ging es zurück in die Aula, wo der „Museumsgang“ anmoderiert wurde: Alle weiteren Projekte im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas wurden in Klassenräumen präsentiert. Schülervorträge wurden gehalten und zum Mitmachen angeregt. So veranschaulichten Sami Antonio, Carla Hildebrand, David Merzougui, Anna Nikisch und Tim Gerrit Schmidt aus der Oberstufe und Vaiga Vistorskaite aus der Unterstufe der Höheren Handelsschule des Robert-Schuman-Berufskollegs etwa in vielfältiger Weise, wie sehr Nachhaltigkeit unseren Alltag prägt. Nach einigen einführenden Worten seitens der Schüler/innen und von Frau Röhs, die gemeinsam mit Frau Nierfeld das Erasmus+-Projekt leitet, wurde vor den filmischen Bildern einer Fashionshow, welche im letzten Schuljahr unter maßgeblicher Beteiligung unseres österreichischen Projektpartners, der Modeschule der Stadt Wien, inszeniert worden war, unter anderem Memory zu ökologischen Themen und Motiven gespielt und wild gepuzzelt; Barbiepuppen wurden mal mehr, mal weniger nachhaltig gekleidet und wieder umgestylt.

Abschließend wurden all jene Schülerinnen und Schüler mit einer Urkunde geehrt, die sich an ihrer Essener Europaschule für die Grüne Hauptstadt 2017 engagiert hatten, ehe sie sich ganz umweltbewusst mit dem ÖPNV auf den Heimweg begaben.

Kirsten Ott, Europakoordinatorin


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